Start Europa Brexit Calling – London Liebe (Part 2)

Brexit Calling – London Liebe (Part 2)

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London Bridge

Weil eine Folge zu dieser unglaublichen Stadt absolutely nicht ausreicht, gibt’s in dieser Episode noch mehr Essen, noch mehr Musik, noch mehr Kultur, noch mehr krasse, aber irgendwie immer coole Gegensätze, noch mehr Orga-Tipps und natürlich noch mehr Harry Potter. Sogar Jochen konnte noch Neues über eine seiner liebsten Städte erfahren. Und plaudert auch selbst aus dem ganz persönlichen London-Nähkästchen. Vor allem in musikalischer Hinsicht wird das sehr spannend.

Hin und weg

The easiest way to London? In Teil I bereits kurz erwähnt: über Brüssel mit dem Eurostar. Knapp fünfeinhalb Stunden angenehme Zugfahrt mit spannender Strecke kann man sich durchaus gefallen lassen. Insbesondere wenn man bedenkt, dass man sich plötzlich mitten im Zentrum einer der aufregendsten Städte der Welt wiederfindet, wird diese Zeitspanne zum Witz und übertrifft einen Flug nach London um Längen. Nicht nur in Sachen Komfort, sondern natürlich vor allem in Sachen Nachhaltigkeit! Michael hat früh genug gebucht und kam mit unter 100 Talern von Köln nach London und zurück. Gute und günstige Unterkünfte gibt’s im Londoner Umland. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Oyster-Card!) ist man fix und bequem im Zentrum.

Pfundig.

Manches kann man sich nicht schönreden: London ist teuer. Mittels ein paar einfacher Kniffe allerdings kommt man hier und da auch günstiger weg. In dieser Folge gibt’s haufenweise Tipps von Michael, Jochen und (nach unserem Aufruf in der vorigen Episode) von Euch!

Sehr zu empfehlen ist beispielsweise der London Pass. Kostet zwar ein paar Pfündchen, aber: 80 Attraktionen, eine Karte. Klingt überzeugend, ist überzeugend. Auch, weil man mit der Karte nur kurz oder gar nicht anstehen muss. Weiter im Tipp-Dropping: Brent im Nordwesten Londons. Dort befindet sich nicht nur das bekannte Wembley Stadion und die Wembley Arena, sondern auch der beeindruckende Friedhof Kensal Green Cemetery. Man munkelt, die Asche von Freddy Mercury sei dort beigesetzt worden. Brent hat aber noch mehr zu bieten. Multi-Kulti Streetlife, tolles (vor allem indisches) Essen, coole Bars, Musik, Festivals, einen kleinen “Taj Mahal”, und und und. Kein Wunder, dass Brent zum Kulturviertel 2020 gewählt wurde.

Schlendern & Schlemmen

Das Gerücht, die Engländer könnten nicht kochen, ist absolut überholt. Ultimatives Zauberwort: Märkte. Schon in der ersten Folge zart angeschnitten, wird’s jetzt konkreter. Michael berichtet ausführlich vom Borough Market, dem Urgestein unter den Londonder Märkten. Nahe der Themse, umgeben von alten Gemäuern und vielen Cafés, teils überdacht, und dennoch weitläufig und offen. Regionales, Saisonales, Internationales, Exotisches. Kurzum: Alles, was das Foodie-Herz begehrt. Außerdem sehr sehenswert: der Old Spitalfields Market in Shoreditch. Am besten unter der Woche hin, dann ist’s nicht ganz so voll.

Für Shoreditch rät Michael außerdem dringend dazu, an einer Street Art Tour teilzunehmen. Sogar Werke von Banksy gibt’s zu bestaunen. Background-Infos zu allen Künstlern und Werken inklusive. Wer sich dann nach ein bisschen Ruhe und Entspannung sehnt, der spaziert zur City Farm. Ein cooles Urban Gardening Projekt mit Tieren und Pflanzen mitten in der Stadt.

London: Musikalisches Herz Europas

„In London spielt immer jemand“, sagt Jochen. Die ganz großen Stars kommen immer wieder in die aufregende Metropole, um Locations, wie das bereits erwähnte weltberühmte Wembley Stadion oder die monumentale Royal Albert Hall zu füllen. Manchmal verhält es sich aber auch umgekehrt: Kleine Bands in großen Clubs, große Bands in kleinen Clubs. Zum Beispiel die Eagles of Death Metal im Koko (2015). Jochen ist da irgendwie aus Versehen auf der “Pre-After-Party” gelandet. Josh Homme (Queens of the Stone Age) und Iggy Pop waren auch da. Und dann hat Jochen ein paar Dinge, sagen wir, falsch interpretiert. Diese Story kommt in seinem bezaubernden norddeutschen Duktus allerdings am besten rüber.

Nachts im Museum & Harry Potter

Die Auswahl an Museen in London ist riesig. Absoluter Favorit von Michael ist das Tate Modern in Southwark, eine der weltweit größten und angesehensten Institutionen für moderne und zeitgenössische Kunst. Allein von außen beeindruckt das brutalistische Gebäude, das ehemals ein Kraftwerk war. i-Tüpfelchen? Das Museums-Café mit Blick auf die Themse und die St Pauls Cathedral.

Eher kulturgeschichtlich interessiert? Dann ist das British Museum als eines der bedeutendsten Museen dieser Sparte die richtige Adresse. Obendrein architektonisch ein absolutes Must-See. Oder lieber Naturkunde? Das Natural History Museum ist mit über 70 Millionen Exponaten, 300 angestellten Wissenschaftlern und einem T-Rex Roboter das größte naturkundliche Museum der Welt. Ausgerechnet dort haben Besucher/innen die Möglichkeit, zur gemütlichen Pyjama-Party inklusive Quiz und Frühstück über Nacht zu bleiben. Die spinnen, die Briten. Aber auf die denkbar charmanteste Weise.

Kein klassisches Museum, aber für jeden Harry Potter Fan ein wahr gewordener Traum: Die Harry Potter Studios. Muggle Michael ist grundsätzlich eher skeptisch in Sachen Themenparks & co. Hier ist er aber zu einem eindeutigen Fazit gekommen: Es lohnt sich! Der Hogwarts Express, Hogwarts selbst(!), die Winkelgasse, Hagrid’s Hütte, der verbotene Wald und noch viel mehr liebevoll, detailreich und beeindruckend präsentiert. Harry Potter hautnah erleben, irgendwie ein bisschen Teil der Geschichte werden. Damit lässt sich ein ganzer Tag füllen. Auch hier wieder: am besten früh kommen.

Fanciness-Faktor

Ja, auch in London gibt es Gegensätze. Nicht alles ist fancy-schick oder fancy-hipp oder fancy-fancy. Trotzdem: Selbst wenn Jochen ungeschönt von Luton, einer der weniger angesagten Gegenden Londons spricht, kann (und will) man sich nicht dagegen wehren, noch immer Sympathie zu empfinden. Grund dafür: die freundliche, offene, hilfsbereite Art der Londoner, und ihr Humor – stets garniert mit einer Extraportion herrlichster Selbstironie. Also doch fancy. Anders fancy.

Aus selbigem Grund wird auch die versnobteste Umgebung nicht unerträglich überheblich. „Do you want to come in?“, säuselt es Michael entgegen, als er durch ein von viktorianischer Architektur geprägtes ‚Edel-Viertel‘ Londons flaniert und sich neugierig einem Eingang nähert, aus dem warmes Licht nach draußen dringt. Of course Michael wanted to come in. So he did. Und fand sich wieder in einem abgefahrenen Universum namens „The Ned„. Hört selbst.

Gut gesagt.


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Partner dieser Folge ist die Deutsche Post DHL Group und ihr Nachhaltigkeits-Podcast Living Logistics. Darin werden Geschichten darüber erzählt, wie das Thema Nachhaltigkeit konkret umgesetzt wird. Die insgesamt fünf Folgen starten am 24.01.2020 und erscheinen wöchentlich auf Englisch und Deutsch. Den Living Logistics Podcast gibt es unter www.dpdhl.de/podcast und auf allen bekannten Podcast-Plattformen zu hören. Man freut sich über Abonnenten und (hoffentlich positive) Bewertungen. Unter dem obigen Link findet Ihr außerdem weitere Informationen zum Logistik Konzern und dessen Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit.

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