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Südtirol – Wandern, Hiking, Trekking!

Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von IDM Südtirol, der Tourismus-Organisation von Südtirol.

Südtirol – The Return of the Kraxelhubers

Hat man sich einmal so richtig in ein Reiseziel verschossen, treibt es einen immer wieder dorthin. Für Jochen und Michael ist Südtirol so eine Destination. Ein Fleckchen Erde, das beide vom ersten Reisemoment an (wortwörtlich) nachhaltig fasziniert und verzaubert hat. Das saftige Grün, die bunten Wildblumenwiesen, die dichten Wälder. Die Wolkenspiele, die schroffen, gigantischen Berge, die prächtigen Almen und urigen Hütten. Das Essen, die Menschen mit ihrer direkten Herzlichkeit und noch so viel mehr. Deswegen kommt hier die bereits dritte Südtirol-Folge!

Der Fokus lag dieses Mal auf der Wanderlust! Oder, auf fancy Neudeutsch: „Hiking“. Gemeinsam sind Michael und Jochen via Nachtzug von Köln nach Südtirol gefahren. In der Gemeinde Franzensfeste nahe Brixen ist Jochen ausgestiegen, um sich auf den Weg in die Dolomiten zu machen. Michael hingegen ist bis Meran gefahren. Nach drei sportlichen Tagen treffen sich die beiden wieder, in Bozen – und berichten einander und Euch von ihren Erlebnissen. Eine Folge, wie sie frischer nicht sein könnte.

Jochen & der Dolorama-Wanderweg

Seit Jochen die Dolomiten das erste Mal gesehen hat, wusste er: Da muss ich wieder hin, und vor allem… mitten rein! Mit „Wandersmann“ Martin ging es drei Tage lang durch dieses mächtige Gebirge mit seiner wundervollen Landschaft. Bis zu sieben Stunden Wanderei am Tag – für unseren Jochen allerhand. Und ganz ohne zu leiden ging das ganze natürlich nicht vonstatten. Dafür waren die Belohnungen umso intensiver! Schönste Aussichten und bestes Essen haben alle (Über-)Anstrengungen mehr als wettgemacht. Buchweizenkuchen, Knödeltris, Schlutzkrapfen, selbstgemachte Pasta und viel mehr. Jochen in Paradise. Und das Beste: Grenzenlos schlemmen erlaubt – wurde schließlich alles wieder „weggekraxelt“.

Am ersten Wandertag ist Jochen vor allem von der Kreuzwiesenalm in Lüsen beeindruckt, insbesondere von Senner Johannes und seiner kleinen Almkäserei mit acht Kühen. Raffinierte und teils ausgefallene Käsespezialitäten aus frischer Almmilch, mit Leidenschaft gefertigt – das schmeckt man, sagt Jochen. Ein Satz des diplomierten Käsesommeliers Johannes, der noch lange in Jochen nachgehallt hat, weil jeder sich darin in diversen Lebenssituationen wiederfinden kann: „Der Weg, den ich gehe, ist schön, aber nicht einfach.“

Tag zwei führte Jochen mitunter am Fuße des Peitlerkofels entlang, bis es irgendwann natürlich wieder hoch, also… noch höher hinauf ging. Die Bleibe für die zweite Nacht: die Schlüterhütte. Aber vor der Nachtruhe wurde natürlich wieder vom Feinsten schnabuliert. Außerdem lernt Jochen Günther kennen, einen Südtiroler wie man ihn sich halt so vorstellt. Etwas, das den Reiz des „Hüttenwanderns“ eben auch ausmacht: Man trifft immer wieder auf spannende Menschen, mit denen man sich stundenlang verquatschen kann.

Am dritten und letzte Wandertag ging es zu den Geisler Spitzen und zum Langkofel – für Jochen einer der schönsten Berge, die er je gesehen hat. Was er auf seiner dreitägigen Tour noch so alles erlebt hat und was das Wandern für ihn ganz persönlich bedeutet… hört selbst!

Michael & der Meraner Höhenweg

Der Meraner Höhenweg steht schon lange auf Michaels Wunschliste. Für die erste Nacht kommt er im hübschen, familiengeführten Hotel Ottmangut unter, das Euch an dieser Stelle ans Reiseherz gelegt sei. Aber vorher wurde natürlich Meran noch ein wenig erkundet. Michael hatte dafür – wie der Zufall es so wollte – ebenfalls einen Martin (Hotelleiter des Ottmanguts) an seiner Seite. Der hat ihm nicht nur den Rennweg mit charmanten kleinen Lädchen gezeigt, sondern ihn auch die Passer entlang bis zur Meteo Beach Bar geführt. Was Michael direkt aufgefallen ist: Die Mischung zwischen urig und überraschend. Und die sollte ihm auch in den folgenden Tagen immer wieder begegnen.

Am nächsten Tag ging es mit der Texelbahn rauf zum Giggelberg. Klingt nicht nur spaßig, war’s auch. Und es konnten natürlich die ersten wunderschönen Ausblicke bestaunt werden. Um daran würdig anzuschließen, ging es für Michi weiter zur 1000-Stufen-Schlucht, vorbei an Wasserfällen und über eine spektakuläre Hängebrücke. Im Anschluss gab’s dann erstmal eine ordentliche Stärkung im rustikalen Pirchhof: Traditionelle Knödel und Kaiserschmarrn! Gut gestärkt ging die Wanderung weiter nach Katharinaberg im Schnalstal, zum Montferthof, ein Biohof, der Wandersleute mit hofeigenen Köstlichkeiten verwöhnt und eine Bett für die Nacht bietet, das Michael dankend genutzt hat.

Von Vogelgezwitscher geweckt hat dann auch schon die dritte Etappe gerufen. Auf Richtung Pfossental, zum nächsten und letztem Hof bevor es so richtig alpin wird, dem Eishof! Der Weg dorthin führte mitunter durch märchenhafte Lerchenwälder. Das Hinweisschild, im Pfossental gebe es keinen Handy-Empfang, hat Michi gekonnt als „irgendwie veraltet, wird schon irgendwo Empfang geben“ abgetan. Werch ein Illtum. Einen Tag lag war Michael offline, komplett, zwangsläufig. Mal eben noch hier eine Mail oder Whats App schreiben? Einfach nicht mehr möglich – und es war wunderbar. Abends im Eishof gab’s dann nicht nur lecker Essen (Marillenknödel!) auf die Geschmacksknospen, sondern – wie bei Jochen – spannende Gespräche mit anderen Wandersleuten. Die Krönung: Der Blick auf die Hochweiße. Und auch Michael verrät Euch am Ende der Folge (nahezu poetisch), was das Wandern für ihn so reizvoll macht. Spätestens danach wollt Ihr euch die Wanderschuhe anziehen und losstiefeln, versprochen.

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