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Restaurant Terra Südtirol

Südtirol – Essensparadies

Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von IDM Südtirol.

LA FUGA – 20 Gänge im Hotel Bad Schörgau

Sie haben’s schon wieder getan. Südtirol hat Micha und Jochen süchtig gemacht. Via Nachtzug nach Innsbruck, von da nach Bozen und weiter ins Sarntal. Im Hotel Bad Schörgau, wo Tradition und Zeitgeist zusammenfinden, erleben unsere zwei Leckermäuler ihr erstes lukullisches Highlight. Und was für eins.

LaFuGA steht für Laboratory for Future Gastronomy und ist ein Zusammenschluss von (Ernährungs-)Wissenschaftler*innen, Gastronom*innen und Spitzenköch*innen. Gemeinsam wollen sie Genuss neu denken, indem sie das Beste aus Tradition und natürlicher Ursprünglichkeit kreativ und klug mit dem Jetzt verknüpfen. Das Credo: „Let’s improve the world through food.“ Hinter dieser Idee stecken u. a. Koch Mattia Baroni und Hotelleiter Gregor Wenter. „Die beiden Protagonisten lassen alle Vorgaben hinter sich und setzen freigeistig ihre Ideen um, formen Ihre Welt der Gastronomie“, heißt es auf der Webseite des Hotels Bad Schörgau.

Und wie haben die 20 Gänge in fünf Akten (!) Michael und Jochen gemundet?

Sagen wir‘ so: Beide können vor Schwärmerei beinahe nicht mehr richtig sprechen, zu viel Wasser im Mund. „Noch nichts davon haben wir jemals in der Form gegessen – kulinarische Hochkultur auf bodenständiger Ebene und dabei fast ausschließlich regionale Zutaten!“ Insbesondere die fermentierte Forelle in Gurkensud hat es Jochen und Michael angetan: die war so frisch und cremig, dass sie beide im ersten Moment an Burrata erinnerte! Salatblätter, die so vollmundig schmecken wie ein deftiges Steak (Umami!)… Miso aus Brotresten… Passende edle Tropfen aus dem hauseigenen Weinkeller… Das und noch viel mehr in entspannter Atmosphäre unter Menschen, die für das, was sie tun, brennen, bietet die La-Fuga-Erfahrung im Hotel Bad Schörgau in Südtirol.

Wandern und Knödelmania bei Maria & Sepp im Sarntal

Nach diesem fulminanten kulinarischen Einstieg wurden am nächsten Tag voller Elan die Wanderstiefel geschnürt. Auf zur Kassianspitze! Eine schöne Halbtageswanderung, die nahezu jede*r schaffen kann. Mit dabei: Bergseen, Murmeltiere und natürlich malerischste Panoramen. Wer Michael und Jochen kennt, weiß: Nach dem ganzen Kraxeln greift natürlich Jochens Lieblingsprinzip – das Belohnungsprinzip. Und weil Wandern erdet, lag da natürlich die bodenständige Südtiroler Marende nahe. Zünftig, gehaltvoll, schnörkellos, lecker. Eine Brotzeit wie sie im Buche steht.

Und bodenständig gehts auch weiter. In der urigen Stube von Maria und Sepp, in der schon seit 1883 gekocht und gegessen wird, zeigt Maria Jochen und Michael so bestimmt wie herzlich, wie richtig gute Knödel in Südtirol traditionell zubereitet werden. Als Jochen einmal nach Mengenangaben fragt, winkt Maria nur ab. Alles nach Gefühl. Und dieses Gefühl schmeckt man am Ende auch.

„Festival der Sinne“ im Zwei-Sterne-Restaurant Terra

Nach einer Nacht im rundum geschmackvollen Gasthof Höllriegl in Sarnthein haben sich Michael und Jochen für einen doch eher ungewöhnlichen Weg bergauf entschieden. Ein Taxi brachte die beiden zum Restaurant Terra mit Blick auf die Dolomiten. Dort wartete eine kulinarische Erfahrung, die Jochen und Michael zu einer der besten ihres bisherigen Lebens zählen.

Geführt wird das Terra von den Geschwistern Gisela Schneider – Wein-Sommelière, und Heinrich Schneider – Koch. Doch die beiden tun noch viel mehr als das. Sie haben es geschafft, ihre ganz persönliche Geschichte, ihre Liebe zur Heimat, zur Natur im Terra zu manifestieren, sodass all das auch für andere erfahrbar wird. Alle, die im Terra zu Gast sind, dürfen sich auf eine Erfahrung freuen, die von Anfang bis Ende stimmig ist. Nachhaltigkeit ist dabei keine hübsche Worthülse, sondern zum einen die Basis, zum anderen die logische Konsequenz des ganzheitlichen Handelns von Gisela und Heinrich Schneider und ihrem Team: das Gestern wertschätzend, das Jetzt wahrnehmend, das Morgen beherzigend. Was das Essen selbst angeht lassen wir an dieser Stelle Bilder sprechen…:

Knödel mit Nougat-Kern, Latschekiefer Spritz & Dolomiten-Gin

Jochen war schonmal dort, Michael noch nicht und das wollte jetzt schleunigst geändert werden. Die Rede ist von der Seiser Alm – größte Hochalm Europas und riesiges, einmalig schönes Feriengebiet in den weltbekannten Dolomiten. O-Ton Michael: „Mich hat’s komplett weggebeamt.“ Klettern, Wandern, Radeln, Entspannen, Genießen. Die unzähligen Hütten bieten natürlich eine enorme Bandbreite an Leckereien von traditionell bis modern – oder eben Kombinationen aus Beidem. Jochen verliert kurz die Fassung als Michael von den Topfenknödeln mit Nougatkern in Begleitung eines Latschenkiefer Spritz auf der Tschötsch Alm berichtet. Verständlich.

Zuletzt war Michael noch in der Destilleria Zu Plun. In seiner Brennerei kreiert Florian Rabanser hochqualitative Destillate von klassisch bis experimentell. So gibt es beispielsweise Gin, der den Geschmack der Dolomiten in sich trägt. Wer sich nach Meer – und speziell nach Sylt – sehnt, sollte am „Salz Gin“ nippen. Florian Rabanser kann sozusagen das Wesen von Orten aus- und „schmeckbar“ machen. Magisch.

Omelette, Kaffee, Speck.

Während Michael sich durch die Seiser-Alm-Region schnabuliert hat, hat Jochen das bereits in dritter Generation geführte Schutzhaus Tschafon entdeckt. Eine schöne, nicht zu anspruchsvolle Wanderung führt dorthin. Oben warten: ein toller Ausblick auf das Rosengarten-Bergmassiv der Dolomiten und natürlich wieder diverse Köstlichkeiten. Und auch im Schutzhaus Tschafon taucht er wieder auf – der rote Faden, der sich durch diese gesamte leckere Südtirol-Reise zieht: Das, was die Natur hergibt und hergeben kann, wird von beherzten Menschen mit Liebe und Wertschätzung zu bestem Essen verarbeitet. Dabei gehen Tradition und Zeitgeist harmonisch Hand in Hand. Das gilt auch für das Haus selbst.

Jochen bekam den Tipp, das Brennessel-Spinat-Omelette „Der gute Heinrich“ zu bestellen. Es war laut Jochen ein überaus brillianter Tipp – und das entsprechende Bild lässt daran keine Zweifel. Danach (wir kennen ja unseren Jochen) ein Stück Kuchen – perfekt. Man kann Schutzhaus Tschafon auch übernachten. Drinnen gibt es keinen Strom, nur Kerzen. Handys werden draußen geladen. Klingt irgendwie sehr großartig, oder?

Auch einen Besuch und definitiv eine Kostprobe wert:

Die Caroma Kaffeerösterei / Schaurösterei mit Coffeeseum in Völs am Schlern, geführt von Röstmeister Valentin Hofer. Außerdem, ebenfalls in Völs, der Stampferhof geführt von Bäuerin Vroni Stampfer, die echten Südtiroler Speck herstellt – mit viel Zeit, tierisch viel Respekt und echter Liebe zum Detail.

Wie jetzt – noch immer nicht satt? Noch mehr Einblicke zu unserer dieser Folge Südtirol gibt es natürlich in der Folge selbst, auf Instagram und Facebook. Folgt uns gern – wir freuen uns! Oder vielleicht mal in unsere „Japan: Abenteuer Essen“-Folge oder erfahren, was man in den Niederlande und in Ostfriesland so genießen kann? Viel Spaß und guten Hunger!


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