Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von „Deutsche Bahn Fernverkehr“.

Endlich wieder vereint unterwegs

Entschlossen, aber vorbildlich zurückhaltend machen Jochen und Michael endlich auch wieder abseits des Podcast-Mikrofons gemeinsame Sache. Yay! Inwiefern vorbildlich zurückhaltend? Nun ja – ganz vorbei ist diese nervtötende Pandemiesache ja noch nicht, also immer langsam mit dem Reise-Eifer. Inwiefern entschlossen? Weil halbe Sachen, wie wir wissen, so gar nicht Jochens und Michis Ding sind. Einmal alles binnen zwei Tagen, bitte. Und am liebsten ohne Stress. Wenn’s sonst nichts ist…

Als Reiseprofis haben Michael und Jochen das dann sogar tatsächlich geschafft. Mit der Deutschen Bahn haben sich die beiden auf den Weg gemacht. Schließlich läuft „Reisen Reisen – der Podcast“ ja im ICE Portal (also sozusagen im Bordprogramm). Man teilt zudem gemeinsame Werte mit der Bahn, etwa nachhaltiges, flexibles Reisen. Deshalb haben Michael und Jochen 2020 auch eine Spezial-Folge zum Thema aufgenommen haben. Für jetzt fiel die Wahl auf ein besonders populäres deutsches Reiseziel für Menschen aus aller Welt: Der Schwarzwald.

Erster Halt: Koblenz

Erster Halt aber sollte Koblenz sein. Warum? Weil Jochen fand, dass sich das doch bestens anböte! Und da hat er vollkommen recht. Von Köln lässt sich Koblenz via Zug in weniger als einer Stunde erreichen. Ja, und wieso sollte man in Koblenz aussteigen? Weil Koblenz nicht nur eine wirklich schöne, historische Stadt ist, sondern auch richtig was zu bieten hat. Stichwort „Deutsches Eck“ – der Ort, an dem Rhein und Mosel sich treffen. Im Schlendertempo braucht man vom Bahnhof aus etwa eine halbe Stunde dorthin. Es sei denn man legt einen Stop in einem der kleinen, hübschen Cafés mit selbstgezaubertem Kuchen ein, die auf dem Weg liegen. Selfmade Kuchen – das bedeutet für Jochen (und im Grunde auch für Michael), dass die Reise sich bis hierhin schon gelohnt hat. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die Festung Ehrenbreitstein, die Seilbahn, das Schloss Stolzenfels und vieles mehr setzt dem Kuchen die Sahnehaube auf.

Nach einer intensiven Pizzafleischkäse-Erfahrung für Jochen und einer Portion heimischer Gefühle für Michael während eines kurzen Aufenthalts im schönen Karlsruhe hieß es dann endlich: Hallo Schwarzwald, du mystischster aller deutschen Wälder…!

Hallo Schwarzwald oder: Tausche Seele gegen SK

Was das zu bedeuten hat? Geduld. Fangen wir von vorne an. Mit das Schönste am Zugfahren: Man sieht, wie eine Landschaft sich nach und nach aufbaut, lernt sie schon während der Anreise ein Stück weit kennen, entwickelt ein Gefühl für sie. Einfach den Blick frei schweifen lassen, dazu ein bisschen Musik auf den Ohren… perfekt. Eine ganz besondere Form des Innehaltens. Das jedenfalls hat Jochen gemacht. Und zwischendurch hat er vielleicht auch eine Folge Reisen Reisen gehört – Qualitätssicherung und so… und man kann das, was man so macht, mit Herz und aus Leidenschaft, ja auch einfach mal ehrlich und ganz unbescheiden gut finden. So nämlich. Jochen hat also den süßen Freuden des Nichtstuns gefrönt… – während Michi zu organisatorischer Höchstform aufgelaufen ist und mal eben noch die Unterkunft für die Nacht klargemacht hat. Das perfekte Team.

Der Zielbahnhof: Baiersbronn im Nordschwarzwald

Von dort aus ging’s mit dem Taxi zum wundervollen Hotel Engel in Obertal, das sich oberbestens eignet, wenn man es sich mal so richtig gut gehe lassen möchte (Wellness, Essen, Natur!). Dort angekommen und auf’s herzlichste aufgenommen, haben sich Jochen und Michael erstmal auf einen kleinen, feinen Spaziergang durch den Ort begeben, ein bisschen die Gegend erkunden, was man halt so macht. Jochen hatte seine Schwarzwälder-Kirschtorten-Antennen selbstredend schon längst ausgefahren. Letztlich haben Sie ihn und Michael zurück ins Hotel geführt. Und dort stand es dann plötzlich vor ihm: das perfekte Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Oder wie Jochen als Kuchen-Somelier sagt: SK. Und es sollte nicht das letzte bleiben… So endete Tag eins von zwei also maximal zufriedenstellend.

Heiter bis mystisch – Wandern durch den Schwarzwald

In Worten lautete die Wettervorhersage für die Schwarzwaldreise: Nein. Aber nach so langer Reiseabstinenz hat Petrus Milde walten lassen. Wie nett! So war das Wetter dann im Grunde perfekt: kein Regen, zu Beginn der Wanderung mystisch dunstige Nebelschwaden zwischen den riesigen Nadelbäumen – so stellt man sich den Schwarzwald vor! – und zum Ende hin mit Sonne und milden Temperaturen. Fünf Stunden lang ging es mit einer kleinen Gruppe und Guide Willi – mit dem Jochen sich immerhin menschlich bestens verstand und Michael als Süddeutscher obendrein auch noch dialektal – querfichteein.

Faszination Schwarzwald – so lange schon auf der Reisen-Reisen-Wunschliste. Und was soll man sagen? Michael und Jochen schwärmen vermutlich noch immer. Einmal ganz weit weg fühlen mitten in Deutschland und innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne – nachhaltig und schnell mit der Bahn und zu Fuß. Was zu beweisen war. Und es wurde sowas von bewiesen! Seht (und hört) selbst…

Reisen mit der Bahn

Diese Folge ist mit freundlicher Unterstützung von Deutsche Bahn entstanden.
Mit der Bahn ist klimafreundliches und nachhaltiges Reisen möglich. Mit dem „Umweltmobilcheck“ kann man für jede individuelle Strecke ausrechnen, wie viel weniger CO2 man verbraucht, wenn man mit der Bahn anstatt dem Auto fährt.

Was wir Euch noch wärmstens an Herz legen möchten: Das Reise-Reportageband „Nah dran“. Hier geht’s zur Leseprobe, es lohnt sich. Abenteurer*innen-Ehrenwort! Wundervolle Reiseziele in Deutschland – davon einige, die man so vielleicht gar nicht auf dem Schirm hatte, werden auf ganz individuelle Art vorgestellt.

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