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Indonesien: Jochens erste große Reise

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Bus in Indonesien

Jochen nimmt Euch mit auf eine Reise in seine (Reise-)Vergangenheit. Der erste große Trip direkt nach dem Abi. Indonesien. Drei Monate, von Bali nach Peking. Gelandet ist Jochen am 30. Juni 1996 in Denpasar auf Bali. Das weiß er deswegen noch so genau, weil das der Tag war, an dem Oliver Bierhoff bei der EM 96 sein Golden Goal geschossen hat. Michael war währenddessen übrigens in Frankfurt auf einem Bon Jovi Konzert.

Der Weg schreibt sich von alleine

Die erste groß Reise heißt auch immer: der erste große Abschied, mit einer Mischung aus Vorfreude, Aufregung, Ungewissheit und auch ein bisschen Angst. Facetten, die zum Reisen dazugehören, insbesondere bei längeren Geschichten. Indonesien ist bis heute ein Klassiker, vor allem bei jungen Menschen. Einmal sehen, ob es das wirklich gibt, diese tropischen Welten. Der Rest hat sich bei Jochen eher spontan ergeben, oder wie er sagt: „Der Weg schreibt sich dann von alleine.“ Wenn man ihn denn lässt.

Mit Freundin und Freunden fliegt Jochen also von zuhause los und landet irgendwann in dieser ganz anderen Welt. Ein positiver Kulturschock für alle Sinne. Tropische Hitze auf der Haut, andere Geräusche, anderes Licht, andere Gerüche – Jochen ist im Kopf heute noch sofort in Indonesien, wenn jemand eine Nelkenzigarette raucht. Während das erwähnte EM-Halbfinale zuhause mit Eltern und Freunden noch ein absolutes Highlight war, war das Finale für Jochen – im Innenhof eines Hostels über einen winzigen Schwarzweiß-Fernseher mit Störbildern verfolgt – kaum noch relevant. Im besten Sinne. Weil da so viele neue Dinge passiert sind, so viele neue Eindrücke. Eine neue Realität, in der sich plötzlich die Perspektiven verschieben.

Gili, Komodo, Flores, Singapur

Der erste Trip weg von Bali führt Jochen und seine Reisetruppe über Lombok auf die Gili Inseln. Weißer Strand, strahlend türkisblaues Wasser, Korallenriffe. Für Jochen ging damals ein Traum in Erfüllung. Der komplette Gegenentwurf zum bisherigen Alltag. Mit Übernachtungen in kleinen Hütten am Strand, Schnorcheln, und einfach insgesamt Tagen gefüllt mit so vielen neuen Eindrücken, dass der Tagesrythmus sich wie von allein nach Sonnenauf- und -untergang zu richten begann, die in so tropischen Gefilden eine ganz andere Rolle spielen, als hierzulande. Und das ist nur eines von vielen Dingen, an denen sich diese ganz andere und eben auch viel entspanntere Lebensweise dort zeigt.

Von Gili Air ging es dann nach über Tage hinweg nach Flores, eine der größeren indonesischen Inseln. Immer mit Booten und Bussen, also mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die auch die Einheimischen nutzen. Wer so reist, hat es natürlich nicht immer bequem, erlebt dafür aber auch umso mehr. Schön ist das nicht immer, aber wer will das schon. Der Weg ist das Ein Stop auf dem Weg nach Flores war die Insel Komodo, auf der es die riesigen Komodowarane gibt. Echsen größer als Menschen. Eine von Jochens abgefahrensten Tiererfahrungen.

Irgendwann ging es für Jochen dann alleine weiter. Erst nach Singapur. Nochmal ein krasser Kontrast. Alleinsein kann besonders dann auch seine Schattenseiten zeigen. Weil der Austausch mit jemandem, der gerade Ähnliches erlebt und fühlt, fehlt. Aber auch das ist ein Teil vieler Reisen, der letztlich viel Wertvolles mit sich bringt.

Weiter ging es dann noch nach Bangkok und China. Dazu in der nächsten Folge… Es wird spannend, bunt und sogar ein bisschen gruselig.


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