Start Europa Teneriffa – Exotische Insel mit vielen Facetten

Teneriffa – Exotische Insel mit vielen Facetten

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Exotische Winterflucht

Teneriffa, exotisch? Absolutamente! Leuchtet auch sofort ein, wenn man bedenkt, dass die kanarischen Inseln topographisch gesehen zu Afrika gehören. Nur knapp 300 Kilometer trennen Teneriffa von der westafrikanischen Küste. Im Klartext bedeutet das, dass es auf der Insel nie so richtig kalt wird. Während im Norden dabei eher ein feuchtes Klima herrscht, das für viel Grün sorgt, ist’s im Süden immer noch einen Ticken wärmer und recht trocken. Teneriffa bietet sich also als perfektes Ziel in Sachen „Winterflucht“ an. Das Leben findet ganzjährig draußen statt – und davon schwärmt Jochen ganz besonders.

Überholte Klischees

Wie so vielen wunderbaren Orten auf diesem Planeten hängen auch Teneriffa einige Klischees an. Aber nicht nur Ruheständler, Partytiere und Pauschalurlauber kommen hier auf ihre Kosten. Teneriffa kann noch viel, also wirklich viel mehr. Und das Beste: nirgendwohin braucht man (mit dem Auto) länger als zwei Stunden. Es gibt unzählige (weiße und schwarze) Strände, einige davon wild und versteckt. Die Felsklippen bei Los Gigantes sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, ebenso wie die vielen Naturpools der Insel, zum Beispiel bei Garachio, die zu einem ganz besonderes Badeerlebnis einladen. Und: Man kann „Wandern wie ein Wahnsinniger“ (O-Ton Jochen), zum Beispiel im immergrünen Anaga-Gebirge mit seinen mystischen Loorbeerwäldern. Oder durch das schroffere, aber nicht weniger beeindruckende Teno-Gebirge nahe des Vulkans Teide. Den sollte man sich auch unbedingt genauer ansehen, zum Beispiel auf einem Mini-Roadtrip. Jochen empfiehlt dazu „Who wants to live forever“ von Queen. Warum? Dazu später mehr.

Mojo Verde, Mojo Rojo, Mojo Jocho

Was wäre ein Reisen-Reisen-Beitrag ohne einen Blick auf das Essen vor Ort? Richtig, es wäre kein Reisen-Reisen-Beitrag. Und auch hier muss die größte der Kanarischen Inseln sich keineswegs verstecken. Jochen war ja schon hin und weg von den üppig befüllten Käse-, Fleisch- und Fischtheken im Supermarkt. Das milde Klima sorgt außerdem für eine ganzjährige Verfügbarkeit von frischen Früchten und „Tomaten, die nach Tomaten schmecken!“ (Jochen). Und auch die Restaurant-Szene Teneriffas kann sich sehen bzw. schmecken lassen. Tapas-Kultur per excellence, äh… de excelencia!

Stadtleben – Kultur, Moderne, Gemütlichkeit

Neben den unterschiedlichsten Naturlandschaften laden diverse Städte und Städtchen zum Flanieren ein. Von touristisch und ziemlich groß bis gemütlich und klein ist alles dabei. Besonders sehenswert ist die Studentenstadt La Laguna, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Nicht weit von La Laguna entfernt liegt die Hauptstadt Teneriffas: Santa Cruz. Wer’s ruhiger mag: viele beschauliche Örtchen warten darauf, entdeckt zu werden. La Orotava, Vilaflor, Buenavista del Norte, Garachico, Masca, Tegueste, San Juan de la Rambla und und und…


Wissenswertes, Kurioses & co.

  • Teneriffa ist mit 2034 km² die größte der Kanarischen Inseln; El Hierro mit 278km² die kleinste. Die Kanaren gehören zu Spanien.
  • ca. 888.000 Meschen, „Tinerfeños“, leben auf Teneriffa.
  • Karneval wird in Santa Cruz pompös, laut, bunt und wild gefeiert!
  • Die letzte Eruption des Vulkans Teide war 1909. Also vor 100 Jahren.
  • Teneriffa hat ein Tiersymbol: den Teidefink. Sein Gefieder wird diesem Namen definitiv gerecht. Es gibt ihn nur auf Teneriffa und Gran Canaria.
  • Buch-Tipp für den Urlaub oder einfach so: Inger-Maria Mahlke – Archipel
  • Es gibt eine Sternwarte auf Teneriffa. Brian May hat dort gearbeitet und geforscht. Der ist nämlich nicht nur Queen-Gitarrist, sondern auch ausgebildeter Astrophysiker. Das passt wiederum schön zum Teide mit seinen Marslandschaften… Mondlandschaften gibt’s übrigens auch: Paisaje Lunar. A Kind of Magic.

Kehrseiten

  • Tierparks bedeuten oft gleichsam Tierleid, vor allem dann, wenn es um Meeressäuger geht. Dessen sollte man sich bewusst sein. An dieser Stelle sei erwähnt, dass man Wale und Delfine auf Teneriffa mit ein bisschen Glück auch in ihrem Zuhause, dem Ozean, beobachten kann. Zum Beispiel von Los Gigantes aus.
  • Auch auf Teneriffa gibt’s Bettenburgen und eine „ballermannartige Partyszene“. Wer das nicht will, der ist im Allgemeinen im Norden der Insel besser aufgehoben. Am besten vorab informieren. Jochen weiß bescheid 😉

Ach ja, und falls Du’s noch nich wusstest… Reisen Reisen & Jürgen Domian live | am 26.02.20 in der Kulturkirche Köln … weißt du’s jetzt 🙂

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