Ein Once-in-a-Lifetime-Trip

Schon als klein Jochen damals in seinem Tier-Bilderbuch geblättert hat, war die Seite mit dem Gorilla seine liebste. Während Gorillas für ihn damals fast schon eine Art Fabelwesen waren, weil er dachte: „Seh ich eh nie”, ist der Wunsch nach der Erfüllung dieses Wunsches nie verschwunden. Warum dieser Wunsch da und so intensiv und beständig war – Jochen weiß es nicht. Aber macht das nicht vielleicht sogar die Magie solcher Wünsche aus?

Bei seinem ersten Trip nach Afrika – von Nairobi nach Kapstadt – um die Jahrtausendwende war der Gorilla-Gedanke besonders präsent. Damals war aber einfach nicht das nötige „Kleingeld” da. Außerdem braucht eine Begegnung mit Gorillas tatsächlich einiges(!) an Planung. Ohne geht’s nicht.

Vor ein paar Jahren blitzte Jochens Herzenswunsch dann wieder auf – und zwar so hell, dass es hieß: Jetzt oder nie. Auf wen auch immer dieser schöne Satz letztendlich auch zurückgeht – Marc Aurel, Jorge Luis Borges, Giovanni Boccaccio, die Butthole Surfers oder Red Hot Chili Peppers – es stimmt:

Es ist besser etwas zu bereuen, was man gemacht hat, als etwas, was man nicht gemacht hat.

Das Drumherum

Weltweit gibt es noch etwa 1.000 frei lebende Berggorillas. Ungefähr 500 davon in Ruanda. Insgesamt sind das mehr als noch vor ein paar Jahren, was sehr erfreulich ist. Dennoch müssen diese einmaligen Tiere und ihre Lebensräume auch weiterhin aktiv geschützt werden! Einen Teil dazu trägt der auf’s erste Hören hohe Preis für eine Gorilla Permit – eine Art Erlaubnis und Ticket zugleich, die man braucht, um an einer Wanderung zu den Berggorillas teilnehmen zu dürfen – bei. Etwa 640 € hat Jochen dafür hingelegt. Heute sind es 1.500 €. Für eine Erinnerung, die für immer bleibt. Kann man machen. Sollte man auch, wenn man es sich so tief und aufrichtig wünscht, wie das bei Jochen der Fall war. Wichtig: Eine wirklich gute, kleine, Agentur suchen, mit Menschen, die sich auskennen.

Neben Ruanda – übrigens auch so an sich ein wunderschönes Land mit ganz viel Grün und Bergen – kann man auch in Uganda und im Kongo Gorillas in ihrem natürlichen Lebensraum bewundern. Allerdings bietet Ruanda die kürzesten Wege: Jochen ist von Tansania die Hauptstadt Ruandas, Kigali geflogen und von dort aus – eben dank gründlicher Vorplanung und bedachter Agentursuche – innerhalb von nur zwei Stunden in seinem Übernachtungsdomizil angekommen, von wo aus es am nächsten Morgen um 4 Uhr losgehen sollte …

Den Gorillas ganz nah.

Vorab kann man nie ganz sicher wissen, wie lange die Wanderung dauern und ob man überhaupt Gorillas begegnen wird. Das ist Natur. Jochen und der Rest der Gruppe hatten Glück. Nach nur drei bis vier Stunden – mit Machete querfeldein durch’s Unterholz – wies der Tourguide die Gruppe an: Jetzt ganz leise sein.

Ein Rascheln in den Büschen …

… und dann endlich taucht ein Gorilla dazwischen auf. Für Jochen ein ganz großer Moment. Und der nächste dieser Art folgte direkt darauf, als ein kleines Gorilla-Kind Jochen und seine Begleitung beiseite schob und kritisch beäugte, weil sie ihm offenbar im Weg standen.

Und weil die Sterne für Jochen an diesem Tag wohl besonders günstig standen, hat sich Charles – dem dominanten Silberrücken der Gruppe – ungefähr 4 Meter von Jochen entfernt hingesetzt und ihn angesehen. Nicht gerade kurz, und auch in keiner Weise bedrohlich. Da war keine Angst, da waren generell keinerlei negative Emotionen. Nur Staunen über die extreme Ähnlichkeit zwischen Menschen und Gorillas, und Gedanken über die sanfte Weisheit dieser Tiere, die sie so würdevoll und erhaben wirken lässt …

Nachdem Charles dann aufgestanden und seines Weges gegangen ist, gab’s sogar ein Schulterklopfen vom Guide. Wohl zum einen, weil Jochen sich so fein an die Verhaltensregeln gehalten hat (nicht aufstehen, nicht direkt in die Augen sehen). Zum anderen aber bestimmt auch, weil er wusste, dass Jochen wirklich berührt war. Danach ging’s glücklich, gelöst und in bester Stimmung zurück. Und mitgenommen hat Jochen nicht nur wundervolle Erinnerungen, sondern auch die absolute Erkenntnis: Wenn da ein großer Traum, ein starker Wunsch ist, der irgendwie umsetzbar ist – machen! Machen, solange es noch geht.


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