Leben wie vor 300 Jahren

In den Folgen 1 und 2 der USA-Roadtrip-Trilogie haben wir schon eine ordentliche Strecke hinter uns gebracht. In diesem dritten und letzten Teil fahren wir von der Mitte bis an die Ostküste nach New York. Wir beginnen aber sozusagen beim kompletten Kontrastprogramm, nämlich in Holmes County in Ohio.

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele Siedlungen der Amischen – eine tief religiöse, täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, in der die Menschen leben wie im 17. Jahrhundert. Frauen mit Häubchen, Männer mit Hosenträgern, typische Rollenbilder, Landwirtschaft, eigene Bräuche und Traditionen. Keine Elektrizität, kein Internet, kein Fernsehen, fast keine Telefone und damit fast vollständig isoliert von der Außenwelt.

Statt Autos gibt es Kutschen

Jochen durfte sogar in einer mitfahren und eine Amish-Familie Zuhause besuchen. Wie das Gespräch wohl verlief? So viel sei verraten: Man muss nichts gutheißen, aber sich ein eigenes Bild zu machen, hilft mindestens dabei, hier und da mehr zu verstehen.

Fun Fact: Da die Amischen einst aus Deutschland, genau genommen aus der Vorderpfalz in die USA kamen, finden sich hier und da deutsche Worte im Pfälzer Dialekt. Gut für unseren „Pälzer Bu” Michael!

Mehr als das Weiße Haus

Nach der kurzen Zeitreise ging es für Jochen auf seinem USA-Roadtrip in die Hauptstadt: nach Wahsington D. C. – und dort gibt es noch so viel mehr zu bestaunen als die Plätze, die einem zuerst in den Sinn kommen. Wobei das Weiße Haus und das ganze Areal drum herum natürlich auch maximal beeindruckend sind – wohl auch, weil man diese Kulissen aus der Zeitung, aus dem Fernsehen und natürlich auch aus so vielen Filmen kennt! Jochen kam hier mit zwei Menschen ins Gespräch, wie sie unterschiedlicher wohl nicht hätten sein können.

Nach dem offiziellen Teil sollte man sich dann wie Jochen unbedingt auf den Weg machen, um auch andere Teile Washingtons zu erkunden. Jochen sind vor allem die U-Street und das Stadtviertel Adams Morgen im Gedächtnis geblieben.

Hallo Ostküste!

Nächster Stop: New Haven, eine Kleinstadt an der Ostküste in Connecticut. Hier befindet sich unter anderem die Yale University, eine der berühmtesten und renommiertesten Unis der Welt. Entsprechend geprägt sind Stadtbild und Stimmung. Und Jochen hatte in New Haven dann auch noch einen ganz besonderen USA-Moment.

Der letzte Teil seiner Strecke quer durch die USA: New Haven –> New York City. Von vielen gern als die Hauptstadt der Welt bezeichnet. Und sicher eine der aufregendsten Metropolen, die es gibt. Über New York allein ließen sich nochmal drei ganze Folgen – und mehr – aufnehmen. Alles ist groß, alles ist mächtig, laut, viel. Jochen zählt den Moment, in dem man über eine der Brücken nach Manhatten reinfährt, zu einem der Gefühle, für die er reist. Und Michael bezeichnet New York als die Stadt des Staunens – vor allem Programm am Times Square. Dort einfach hinsetzen und dem bunten Treiben zugucken. New York kann anstrengend sein, aber hat unendlich viel und wirklich für jeden etwas zu bieten: Mode, Musik, Architektur, Kunst (MoMA!), und so viel mehr…

Jochens Tipp: Sucht Euch Euren Weg. Lasst Euch leiten von Eurem Gefühl und dem, was Euch interessiert. Brooklyn und Soho sind ein Muss!

Michael sagt: Unbedingt zur berühmten Grand Central Station. Das monumentale Gebäude mit seiner imposanten Bahnhofshalle lädt zum Leutegucken und New Yorker Atmosphäre genießen ein.

Ein Land wie kein anderes

New York ist zweifellos die Stadt, in der alles möglich ist und damit auch perfekt „das große Ganze“ symbolisiert: die USA. Ein Land voller Kontraste, ein Land voll „typischer USA-Feelings“, die sich doch alle – teilweise grundlegend – voneinander unterscheiden. Von schönster, wildester Natur bis hin zu aufregenden, weltbekannten Städten. Von tief-religiösen Menschen bis hin zu freigeistigen Künstler*innen, die in der Wüste leben. Vom Pazifik bis zum Atlantik. Das war die Reisen Reisen USA-Roadtrip-Trilogie. Danke für’s Mitfahren!


Sprachi vom Promi | USA – New York | Christine Urspruch

Ab sofort haben wir eine neue Kategorie! Regelmäßig werden wir unsere Folgen mit einer Promi-Sprachnachricht schmücken. Während Erik Lorenz von Weltwach das Ganze in der zweiten USA-Roadtripfolge bereits eröffnet hat, dürfen wir in dieser Folge der zauberhaften Stimme von Christine Urspruch lauschen. Zusammen mit ihrer Tochter war sie 2019 in New York und erzählt uns eine bewegende Geschichte, die beide dort gemeinsam erlebt haben…

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