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Rotterdam

Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung vom Niederländischen Büro für Tourismus und Convention.

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Rotterdam – Stadt mit Geschichte und spannenden Kontrasten

Rotterdam verdankt seinen Namen einem Damm („dam“) am Fluss Rotte, an dem im 13. Jahrhundert ein kleines Fischerdorf gegründet wurde. Von diesem Fischerdorf entwickelte sich Rotterdam dank seiner Lage im Laufe der Zeit zur bedeutenden Handelsstadt. Der Kanalzugang zur Nordsee, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde, katapultierte Rotterdam an die Spitze der Hafenstädte. Rotterdams Hafen ist heute Europas größter Seehafen und weltweit an dritter Stelle.

Der Zweite Weltkrieg zerstörte Rotterdams Innenstadt nahezu vollständig. Heute sind es insbesondere die spannenden Kontraste, die sich aus modernster Architektur und alten Gebäuden ergeben, die Rotterdam von anderen niederländischen Städten unterscheiden. Die lange Hafenstadt-Geschichte Rotterdams führte außerdem dazu, dass heute Menschen aus etwa 170 Nationen hier leben, was für eine tolle Vielfalt sorgt, die sich sowohl kulturell als auch kulinarisch auswirkt.


Rijnhaven, Katendrecht, Kop von Zuid

Michaels Rotterdam-Experience startete im Rijnhaven (Rheinhafen), einem ehemaligen Winterhafen für Binnenschiffe. Heute befindet sich in dem Hafenbecken unter anderem das Floating Office („Schwebendes/Schwimmendes Büro“). Es zählt zu den weltweit nachhaltigsten Bürogebäuden. Ein tolles Beispiel dafür, wie es gelingt, Fortschritt und Vergangenheit unter einen Hut, bzw. unter ein Dach zu bringen. Etwas ähnliches haben Jochen und Michael auch in Amsterdam erlebt.

Das Stadtviertel Katendrecht, ebenfalls nahe des Rijnhaven, gleicht einer Art Halbinsel und gilt als einer der trendigsten Stadtteile Rotterdams. Hier befinden sich gleich mehrere Orte, die es in Michas Rotterdam-Highlights geschafft haben. Da wäre zum einen das denkmalgeschützte Haus Belvedere, das heute zu einer Art Ort der Begegnung und Kunst geworden ist und eine spannende Geschichte zu erzählen hat.

Für den kleinen oder großen Hunger bieten sich in Katendrecht an: das top Fischlokal De Matroos en Het Meisje, das zu einem Kabarett gehörende Café Kantine Walhalla und die Fenix Food Factory – eine tolle, kleine Markthalle in einem alten Gebäude mit modernen Konzept. Immer wieder findet man entlang des Wassers schöne Grünzüge und Bänke. Man kann sich also auch einfach was auf die Hand holen und den Ausblick genießen. Ansonsten gilt: einfach ausgiebig rumstreunen und entdecken!

Via Wassertaxi kann man anschließend nach Kop van Zuid tuckern. Neben vielen Kultureinrichtungen steht in diesem Stadtteil, der sich im Rahmen eines Stadtentwicklungsprojekts neu erfunden hat, das altehrwürdige, denkmalgeschützte Hotel New York. Mit seiner Mix aus Jugendstil und Art-Deco-Elementen wunderschön anzusehen! Auch die berühmte moderne Erasmusbrücke befindet sich in Kop van Zuid.

Rotterdam Zentrum – grün bis quirlig

Am anderen Ende der Erasmusbrücke wartet Rotterdams Zentrum. Hier gehört der Het Park zu Michaels Lieblingen. Die grüne Stadtoase bietet mit seinen Wasseradern, Spazierwegen und weiten Rasenflächen eine herrliche Kulisse zum Entspannen. Außerdem finden hier immer mal wieder kulturelle Veranstaltungen statt. Und weil Michael Michael ist, hat er natürlich auch im Het Park ein wunderbares Café aufgespürt: das Parqiet.

Nahe des Het Parks befindet sich ein kleiner, historischer Garten namens Schoonoord. Erst seit 1973 ist er auch für die Öffentlichkeit zugänglich und Michael sagt: Es lohnt sich. Ein märchenhafter Ort mit Pflanzen aus aller Wert. Da kann man schonmal vergessen, dass man gerade mitten in der Stadt ist.

Wer im Zentrum gutes Essen und lecker Drinks sucht, wird garantiert auf der quirligen Witte de Withstraat fündig. Michael empfiehlt die Spikizi Bar, eine schöne Cocktailbar in einer Seitenstraße, und den kleinen Imbiss Kampong Express, wo authentische malaiische Küche kredenzt wird. In Rotterdam kann man außerdem hervorragend surinamisch essen, etwa im Warung Mini.

Artsy!

Der Museumpark im Zentrum macht seinem Namen alle Ehre. Vor allem das Boijmans Van Beuningen, das größte Museum Rotterdams, ist ein bekannter Name. Das liegt auch daran, dass das Depot des Museums, das ebendiesen Namen trägt, öffentlich zugänglich ist, was nur höchst selten der Fall ist. Etwa 150.000 Kunstobjekte werden hier gelagert.

Das allein wäre schon faszinierend, doch on top kommt noch die spektakuläre Architektur des Depots. Von innen wirkt es nahezu wie ein modernes verrücktes Labyrinth, von außen gleicht es einer Art – wie Michael es beschreibt – verspiegelten Salatschüssel. Absoluter Selfie-Magnet, versteht sich. Die grüne Dachterrasse mit Café setzt dem ganzen die Krone auf. Definitiv mehr als ein bloßes Lager!

Ein Kontrastprogramm zu unübersehbaren artsy Hot Spots hat Michael auch gefunden: das ROOF-A etwa ist kultureller Treffpunkt und lebendiger Ort für Austausch, Ausstellungen und Veranstaltungen. Klein, aber sowas von Oho.

Architektur & Kunst mit Geschmack

„Noch so tolles architektonisches Ding!“, schwärmt Michael und meint damit die Markthal Rotterdam. Als riesiges stehendes Hufeisen könnte man das 2014 vollendete Bauwerk mit 11 Etagen beschreiben. In den Seiten befinden sich Wohnungen, in der großen Halle hinter der gigantischen Glasfront die Markthalle. Ihr Inneres schmückt ein etwa 11.000 Quadratmeter großes, aus 4.000 Glasscheiben bestehendes Kunstwerk des niederländischen Künstlers Arno Coenen. Es trägt den Namen Hoorn des Overvloeds (Füllhorn).

Man kommt aus dem Staunen kaum raus, so viel wird hier kreativ, clever und harmonisch zusammengebracht. Stadtleben neu denken – das kann Rotterdam.


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Partner dieser Folge ist das Berlin Travel Festival: „Reisen für alle“ ist das Motto vom 1. bis 3. Dezember auf dem Messegelände Berlin, Halle 2.2, Eingang Süd. Mit dabei sind Oman, Western Australia, Tunesien, Thailand, Spanien, Zillertal, Brandenburg, Berlin, Südafrika, Indien, Utah, Costa Rica, Iran, Äthiopien, Namibia, UK und Portugal. Erfahrt alles über Touren, Unterkünfte, Tiny Houses und das Thema Workation! Tickets? Hier klicken!

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