Farbenprächtiges Trinidad

In der ersten Folge stand Kubas weltbekannte, geschichtsträchtige Hauptstadt Havanna im Mittelpunkt – eine spannende Millionenstadt mit krassen Gegensätzen, für deren Flair man sich auf jeden Fall ein paar Tage Zeit nehmen sollte. In dieser Folge erzählt Jochen, was Kuba sonst noch so zu bieten hat – und das ist Einiges. Zum Beispiel die malerische Kleinstadt Trinidad. Jochen erinnert sich an Trinidad als angenehmen Ort, der einem rundum ein gutes Gefühl gibt. Ein Ort, an dem man einfach sein kann. Schmale Gässchen und Straßen mit Kopfsteinpflaster, bunte Häuschen und schicke Gebäude im Kolonialstil, die sich vor allem am und um den Plaza Mayor häufen. Dabei ganz nah: das karibische Meer.
Trinidad eignet sich auch perfekt als eine Art „Basis-Stadt“, von der aus man Ausflüge ins Umland unternehmen kann.

Wildes Viñales

Das erste Wort, das Jochen zu Viñales einfällt: grün! Die im Westen Kubas gelegene Stadt zählt definitiv zu den beeindruckendsten, schönsten und wildesten Landschaften Kubas, die zum Wandern, Klettern und Entdecken einlädt. Viñales ist außerdem der größte Tabakproduzent Kubas. In der staatlichen Tabakfabrik kann man wahres, traditionelles Handwerk bestaunen – ein Gefühl, als sei man in der Zeit zurückgereist. Zur schweren tropischen Luft mischt sich der typisch würzig-süßliche Zigarrengeruch. Da hat sogar Jochen mal einen Zug, bzw. einen „Paff“ gewagt.

Lebendiger Süden

Mit etwa 500.000 Einwohner ist Santiago de Cuba die zweitgrößte Stadt Kubas und die größte Stadt im Süden des Inselstaats. Was sofort auffällt, ist der afrikanische Einschlag, der in dunklen Kapiteln der Menschheitsgeschichte wurzelt. Wer nach Santiago de Cuba reist, dem zeigt sich nochmal eine gänzlich andere Facette dieses unvergleichlichen Landes. Eine Stadt mit vielen tollen Plätzen und Museen. Lebenswert und bunt. Vor allem zu einer Zeit im Jahr, die Kuba gewissermaßen mit Köln verbindet: Karneval! Jochen war dabei – und danach auf Du und Du mit seinem damaligen Prof. Hört selbst.

Und sonst so?

Für Jochen auf seiner Reise damals ein absolutes Muss: Ein Stop in Santa Clara. Denn dort befindet sich das Mausoleum von Che Guevara.
Kuba ist ein faszinierendes Land. Ein Land, das mehr zu bieten hat, als Schönheit allein. Ein Land mit Geschichte, Tiefe und tollen Menschen. Und an dieser Stelle gilt es nochmals zu erwähnen, dass bei aller romantisierenden Faszination eines präsent bleiben muss: Die Menschen, die auf Kuba leben, sind nicht frei. Was sie aus dieser Unfreiheit aber gemacht haben und noch immer machen. Das ist mitunter zutiefst inspirierend und spannend. Man bewegt sich in einer ganz anderen Realität und lernt so immer auch etwas über sich selbst – wenn man offen dafür ist.

Kleines Tipp-Dropping zum Schluss

  • Das politische System nicht einfach so mir nichts dir nichts ansprechen.
  • Kuba lässt sich super via Bus erkunden. Aber auch für Rad-Fans eignet sich der Inselstaat bestens. Ähnlich der Casas Particulares – private Übernachtungsmöglichkeiten – funktionierten die Colectivos, sozusagen als Privattaxis.
  • Zur Regenzeit nach Kuba reisen ist unproblematisch. Informieren sollte man sich bezüglich der Hurricane Saison.
  • Kuba ist ein vergleichsweise sicheres Land. Aber wie immer bei weiten Reisen: Kurz gucken, was das auswärtige Amt sagt, schadet nicht.
  • Preislich ist Kuba weder superbillig, noch extrem teuer. Währungen beachten! Extra für Touristen gibt es den Peso Cubano Convertible.
  • Pauschaltourismus geht auf Kuba in Varadero auf der Halbinsel Hicacos. Der ganze wunderbare Rest des Landes ist ein Paradis für Individualtouristen.
  • Kuba kulinarisch? Ja! In privaten Restaurants – Paladares – oder auch bei den Gastgebern der Casas Particulares Kubas Küche erschmecken! Authentischer geht nicht.

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